41. Kreisjugendfeuerwehrtag in Abenberg

27.07.2025
Jugendfeuerwehr

Am Samstag den 26.07.2025 war es wieder einmal so weit, morgens um 07:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum 41. Kreisjugendfeuerwehrtag des Landkreises Roth in Abenberg.

Nachdem unser Zelt für die Nacht aufgestellt und eingerichtet war, ging es auch schon los zur Stadtrallye. Hier mussten unsere Jugendlichen bei 10 verschiedenen Aufgaben ihr Wissen, ihre Geschicklichkeit und ihr Feuerwehrkönnen unter Beweis stellen. Beim Bogenschießen z. B. durften zwei unserer Jugend einen „echten“ Bären erlegen.

Zudem wurde festgestellt, dass auch die zwei-wöchentlichen Jugendübungen durchaus zu etwas gut sind, als ein Standrohr bei einem Unterflurhydranten zu setzen war oder bei einer weiteren Aufgabe eine C-Schlauchleitung mit Verteiler gelegt werden musste. Am Nachmittag meinte es das Wetter dann gar nicht mehr so gut mit uns, es schüttete aus Eimern, weshalb der Umzug zur Kirche kurzerhand abgesagt wurde. Stattdessen wurden alle Teilnehmer mit den Feuerwehrautos zur Kirche gefahren. Abends haben wir bei der "Malle – Party" im Essenszelt noch einmal richtig die Sau rausgelassen, bevor die viel zu kurze Nacht begonnen hat.

Am Sonntag standen dann die Spiele ohne Grenzen an.

In vier Spielen wurden die Fähigkeiten der Jugendlichen noch einmal richtig auf die Probe gestellt. Als erstes ging es zum Bootfahren. Hier musste unsere Gruppe mit einem Schlauchboot über den Weiher zu einer Anlegestelle fahren. An der Anlegestelle war dann ein Mastwurf um das Geländer zu legen. Anschließend ging es zurück zum Startpunkt. Das zweite Spiel forderte viel Erinnerungsvermögen. Das Team hatte 15 Sekunden Zeit um sich ein Bild einzuprägen. Danach musste das eingeprägte Bild mit verschiedenen Puzzleteilen zusammengesetzt werden. Für das dritte Spiel war die richtige Balance entscheidend. Die Jugendlichen hatten zwei fünf Meter B-Schläuche zur Verfügung auf der Sie eine Pylone mit einem Tennisball durch einen Hindernisparcours balancieren mussten. Beim letzten Spiel wurde es noch einmal richtig nass. Es musste Wasser gefördert werden, aber nicht wie gewöhnt mit Schlauchleitungen und Pumpen, sondern mit feuerwehr-spezifischen Gegenständen, die naja mehr oder weniger zum Wasserfördern geeignet sind. So musste z. B. ein Feuerwehrhandschuh mit Wasser gefüllt werden, durch einen Parcours transportiert und ausgeleert werden.

Auch wenn unsere Jugendlichen nach den Spielen patsch nass waren, hat es doch jede Menge Spaß gemacht.

Am Ende belegte unsere Jugendgruppe den 11. Platz von 39 Teilnehmern. Darauf sind wir unfassbar stolz. Das habt ihr super gemacht. Weiter so. Wir freuen uns auf nächstes Jahr.

Autor: Anja Richter